SMACH.

Loc. 1
Strada de la Vena.

 

Pikolein, die "Strada de la Vena" und die alte bischöfliche Schmiede in Alfur - Das Dorf Pikolein liegt an der damaligen Gadertaler Straße und der "Strada da la Vena", dem mittelalterlichen Eisenweg, der sich von Fursil in das Gadertal erstreckte. Mehrere historische Ansitze und die Kapelle zum Heiligen Antonius zeugen von der Wichtigkeit des Ortes und der Präsenz von kirchlichen und adeligen Interessenschaften. Ebenso die geografische und logistische Lage der "Ćiasa dl Maier", ursprünglicher Verwaltungssitz der bischöflichen Schmiede in der Ortschaft Alfur, sind von historisch wichtiger Bedeutung. Hier wurde die heutige Talstation der Kabinenbahn „Piz de Plaies“ erbaut.

 
 

LE CORN.
Andrea Salvetti, 2013
Strada de la Vena.

TRA VISIBILE ED INVISIBILE.
Valeria Ambi, 2015
Strada de la Vena.

 
 
 

Loc. 2
Ciastel de Tor.

 

Der Ćiastel de Tor, St. Martin - Der Ursprung des Ortes Sankt Martin kann bis auf die Römerzeit zurückgeführt werden. Einzelne Wege und Markierungen südlich der Dorfkirche weisen auf das römische Quadratmuster hin. Von einer nach römischen Muster dort angelegten Siedlung komme der heutige Name „Gader“, früher „Kaidra“. Im Schloss von St. Martin in Thurn, welches im 13. Jh erbaut wurde,  befindet sich heute das Ladinische Museum.

 
 

"?".
Hubert Kostner, 2013
Ciastel de Tor.

CAMERA OBSCURA.
Mariano Dallago, 2015
Ciastel de Tor.

 
 
 
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Loc. 3
Les Viles

 

Les Viles – Vila da Plans, Kampill - Am Seresbach zwischen den Weilern Seres und Miscì wurden antike Bauernmühlen restauriert und wieder funktionsfähig gemacht. Galten sie früher als existentielle Manufakta für viele Arbeiten am Hof und Zubereitung der notwendigen Lebensmittel, fungieren sie heutzutage nur mehr als Zeugen einer vergangenen Bauernkultur und einer genialen Überlebenskunst. Alte Bauernhäuser in der typischen ladinischen Weilerformation, welche „Les Viles“ benannt werden, sind noch gut erhalten und können auf einem beeindruckenden Rundgang in Richtung Lagoscel und Plans, zwei Fraktionen der Gemeinde, bewundert werden.

 
 

LIÖSA.
Hans Martin Lützenburg, 2013
Les Viles, Val di Morins.

GADER GARTEN. Alois Steger, 2015 Les Viles, Plans.

GADER GARTEN.
Alois Steger, 2015
Les Viles, Plans.

 
 
 

Loc. 4
Munt d'Adagn.

 

Munt d’Adagn, Kampill - Alle drei Jahre findet die Prozession der zwölf Gadertaler Gemeinden zum alten Bischofssitz Säben oberhalb von Klausen statt. Der Bittgang der Männer dauert drei Tage lang und wandern über das Ju de Furćia (Kreuzjoch - Forcella S. Zenon, auf 2.293 Metern) durch das Villnöss-Tal in Richtung Munt d’Adagn, die Wiesen des Naturparkes Puez-Odles.

 
 

ZËNZA TITUL.
Paul Feichter, 2013
Munt d'Adagn.

RALEGRËIETE, SCE TE STORJES PRO.
PALSA, SCE TE RESTES CHILÒ.
CUNFÔRTETE, SCE TE VAS INANT.

Barbara Tavella, 2015
Munt d'Adagn.

 
 
 
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Loc. 5
Pares

 

Les Ćialdires und Pares - Die Quellen in der Nähe des Tals von Longiaru sind einer der versteckt und isoliert liegenden Orte, an denen der Mensch die von der Natur ausgehende Kraft erleben kann. Das Element des Wassers, bedeutsam auch in den Mythen und Legenden (die Ganes lebten stets in der Nähe einer Quelle oder eines Sees), erzeugt Synergien, die jedem die Phantasie und den Geist rauben, der an diesem Ort Rast macht. 

 
 

RIFLESSI DEL CIELO.
Kei Nakamura, 2013
Pares.

CAMERA RÉFLAX.
Peter Chiusole, 2015
Pares.

 
Panoramaphoto by www.ladinia.it

Panoramaphoto by www.ladinia.it

 

Loc. 6
Pra de Pütia.

 

Die Wiesen am Fuße des Sas de Pütia (Peitlerkofel) und der Maiersche Bergsturz, Antermëia - Die „Prà de Pütia“, im Norden des Sas de Pütia gelegen, bieten ein herrliches Panorama auf die Dolomiten. Die den Berg säumenden weiten Wiesen werden sowohl zur Beweidung als auch zur Heuernte verwendet. Die “Roa dl Maier” ist ein Ort zwichen Börz und Saspütia, wo es möglich ist, einige der schönsten und wichtigsten geologischen Formationen der Dolomiten zu bewundern.

 
 

PANORAMA BRAILLE.
Patricia Gilyte, 2013
Pra de Pütia.

GRATWANDERN.
Marco Contino e Martin Verdross.
Pra de Pütia.

PANORAMA_PÜTIA_HDR.JPG.
Simon Perathoner, 2015
Pra de Pütia.

 
 
 
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Loc. 7
Chi Jus.

 

Maurerberg, Untermoj - Am höchsten Punkt des Maurerberges auf 2.332 Metern begegnen sich Wanderer von Untermoj, Rina und Lüsen um die wunderbare Aussicht zu genießen. Ebenso ist dies der Grenzgang der Gemeinden Lüsen, St Martin und Enneberg.

 
 

TERMO I TERMINUS I GRENZSTEIN.
Stefano Cagol, 2015
Chi Jus.

 
 
 
 

Loc. 8
Fanes.

 

Fanes -  Bei Vorstoßen in die Fanes-Alm, die sich anmutig erstreckt zwischen eindrucksvollen Gebirgsmassiven, kann man die eben auf diesen Höhen vorhandenen ladinischen Mythen vollauf fühlen. Erstaunliche Felsformationen offenbaren dem neugierigen Reisenden überraschende Anthropomorphismen. Eine Rast beim Parlament der Murmeltiere ermöglicht es ihm, den Diskussionen dieser totemischen Tiere über das antike Reich der Fanes beizuwohnen, auf dessen Wiedergeburt man noch immer wartet. 

 
 

Fanes (Source Wikipedia).

Fanes (Source www.mountainfree.net).

Fanes (Source www.bergwelten.com).

 
 
 
Screen Shot 2016-11-23 at 16.38.05.png

Loc. 9
Sennes

 

Sennes - Die Hochebene von Senes liegt in den nördlichen Dolomiten, ist Teil des Naturparks Fanes-Senes-Braies und zählt seit 2009 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auf den umliegenden Berghängen (unter anderem der Monte Sella di Sennes, der Seekofel und im Osten die Rotwand) erstreckt sich eine in den Sommermonaten bewirtschaftete Almwiese. 

 
 

Sennes (Source www.sennes.com).

Sennes (Source www.sennes.com).

 
 

Loc. 10
Plan de Corones.

 

Plan de Corones - Der Kronplatz, Tourismusgebiet, insbesondere für den Skitourismus, ist ein Bergmassiv vulkanischen Ursprungs in der Form eines Panettone, und markiert die nordwestliche Grenze der Dolomiten. Dank seiner Ausdehnung bietet es einen weiten Blick auf die umliegenden Berge.  Seit 2015 dient er als Sitz für eines der vom Extrembergsteiger Reinhold Messner gewünschten Bergmuseen. Der Begriff „Kronplatz“ ist eine Anspielung auf die legendäre Krönung der Prinzessin Dolasilla, einer tapferen Kriegerin ladinischer Mythen. 

 
 

The Messner Mountain Museum at the top of Plan de Corones.

View from the top of the Plan de Corones (Copyright: Mauro Tonti)

 
 
 
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Deadline: 19. März 2017.

 
 

Anmeldung zum internationalen Wettbewerb SMACH - Es folgt das Anmeldeformular des Wettbewerbs. Das Formular muss ausgefüllt werden und an die E-mail Adresse info@smach.it zusammen mit dem Bildmaterial (Fotos, Bilder, Renderings, usw.) geschickt werden.